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Elektromobilitätskonzept Krampnitz

Versorgungskonzept für die Ladeinfrastruktur




KONZEPTMERKMALE GEBÄUDE UND ENERGIE

Das zukünftige Stadtquartier Potsdam Krampnitz soll zu einem modernen und lebendigen Stadtteil entwickelt werden. Neben der Hauptnutzung Wohnen wird das Quartier vielfältige dezentrale Einrichtungen beheimaten und nach dem städtebaulichen Leitbild »Quartier der kurzen Wege« erbaut. Damit wird bereits die Grundvoraussetzung geschaffen, auf den eigenen Pkw zu verzichten. Für eine erfolgreiche Mobilitätsstrategie müssen jedoch zusätzliche neue Mobilitätsangebote integriert und für die Bewohnenden und Besuchenden attraktiv gestaltet werden.

In neun dezentral angeordneten Quartiersgaragen werden Stellplätze für alle Nutzungsgruppen sowie Mobilitätsalternativen, wie Sharing, angeboten. Aufgrund des politisch vorgegebenen Stellplatzschlüssels von 0,5 Fahrzeugen pro Wohneinheit ist es erforderlich neben dem öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) und gut ausgebauten Radwegen weitere Alternativen zum eigenen Pkw zu schaffen.

Die Quartiersgaragen werden, wie auch das Quartier selbst, möglichst klimaneutral mit eigenproduziertem Strom versorgt. Das vorliegende Elektromobilitätskonzept zeigt, wie eine zukunftsweisende Mobilität im Quartier umgesetzt werden kann. Der Fokus liegt auf der bedarfsgerechten Versorgung der (E-) Mobilitätsbedarfe durch Ladepunkte und Sharingangebote in den Quartiersgaragen und auf der Energieversorgung auf Basis von lokalen Erneuerbaren-Energie-Anlagen (EE-Anlagen). Im ersten Leistungspaket wird eine Bestandsanalyse durchgeführt und der zukünftige Mobilitätsbedarf ermittelt. Basierend auf dem prognostizierten Nutzungsverhalten wird ein Konzept vorgelegt, das auf die zukünftigen Entwicklungen in dem Quartier Krampnitz abgestimmt ist.

Anschließend wird in Leistungspaket 2 ein Konzept zur energetischen Versorgung der notwendigen Ladeinfrastruktur entwickelt. Hierbei werden unterschiedliche Versorgungsvarianten untersucht. Hauptsächlich handelt es sich hierbei um eine Kombination aus Photovoltaik (PV)- und Stromspeicheranlagen. Auch der Einsatz von Brennstoffzellen (BSZ) und Blockheizkraftwerken (BHKWs) wird untersucht.

Auf Basis des Mobilitäts- und Energieversorgungskonzepts folgt in Leistungspaket 3 die Ermittlung eines geeigneten Betreibermodells der Ladeinfrastruktur und eine Kostenabschätzung der Ladeinfrastruktur und der Versorgungsanlagen. Mit diesen Angaben wird anschließend ein multimodales Verkehrsangebot entwickelt. Abschließend folgt im letzten Leistungspaket 4 eine Bewertung der Konzepte und Prüfung der Übertragbarkeit auf weitere Quartiere.

Leistungspakete-Konzept-Krampnitz