Maerkische Scholle Nahwaermenetz Luftbild

Sanierung & Nahwärmenetz Lichterfelde Süd.

Vernetzung von 5 Bestandsgebäuden, regenerative Energieversorgung, Dachgeschoss Neubau.


LEISTUNGEN VON eZeit Ingenieure

  • Übergeordnetes Energiekonzept zur Quartiersversorgung
  • Planung Architektur LP 1-9
  • Planung Haustechnik LP 1-9
  • Oberbauleitung
  • Inbetriebnahme
  • KfW-Anträge
  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen
  • Berechnungen nach der EnEV
  • Monitoring & Betriebsoptimierung

KONZEPTMERKMALE GEBÄUDE UND ENERGIE

Durch die Optimierung von Gebäudehülle und Haustechnik sowie Vernetzung der 5 Gebäude zu einem Nahwärmenetz werden Baukosten UND Anlagenkosten reduziert. Die Energiesysteme der Gebäude werden durch ein Nahwärmenetz miteinander verbunden, um Energieströme auszubalanzieren und Synnergieeffekte nutzbar zu machen. Als Prosumer-System konzipiert werden Strom und Wärme zentral gesteuert und geregelt. Damit die Umweltenergien aus Sonne, Abluft und Geothermie im Quartier effektiv genutzt werden, wird Fernwärme erst nachrangig eingespeist. Dadurch werden zusätzliche Mehrwerte für einen kosteneffizienten Betrieb mit einem tiefen CO2-Ausstoß geschaffen. Der Primärenergiefaktor liegt bei 0,39.

ANLAGENTECHNIK

  • Nahwärmenetz mit Energiezentrale in Haus 40
  • DEM (Dynamischer Energiemanager)
  • Zentrale Wärmepumpe (Quellen Abluft und oberflächennahe Geothermie)
  • Dezentrale Lüftungsanlagen als Abluftsysteme
  • Zentrale Stromversorgung der Anlagentechnik über PV
  • Warmwasserversorgung über Legionellenfilter
  • eTank – zentraler Erdpufferspeicher neben Haus 40, ca. 400 m²
  • Solarthermische Anlage
  • Photovoltaik-Anlage
  • Fernwärme

BESONDERHEITEN

Das sich im Zentrum befindende Gebäude 40 aus den 60er Jahren mit 36 Wohnungen wurde energetisch nur rudimentär saniert (Fenster, Kellerdeckendämmung, Frischluft nach der HEAL-Technik). Und dennoch wird eine Heizenergieeinsparung von über 60 % erwartet, 65 % des gesamten Energiebedarfes zur Gebäudetemperierung werden über regenerative Gratis-Energien gedeckt.

Sollten sich diese Erwartungen durch das Monitoring bestätigen lassen, könnte dieses Wärmenetz als Vorbild im Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden dienen, bei denen der Primärenergiebedarf nicht einfach durch Dämmmaßnahmen gesenkt werden kann.